Informationen September 2010
Werte Einwohner,
Am 7. und 8. August wurde unsere Region von einem der schwersten Hochwasser der vergangenen Jahrzehnte heimgesucht.
Vor allem der Süden und Osten unseres Landkreises ist besonders betroffen. Schlimmste Verwüstungen sind weiterhin in den angrenzenden Gebieten Polens und der Tschechischen Republik zu verzeichnen.
Auch in unserer Gemeinde sind teilweise größere Schäden entlang der Bachläufe eingetreten.
Die betroffenen Bereiche wurden unverzüglich aufgenommen und an das LRA mehrmals aktuell weitergeleitet. Natürlich konnte dies noch nicht abschließend sein!! Die geschätzten Schadenssummen belaufen sich nach einer gemeinsamen Begehung mit der unteren Wasserbehörde im kommunalen Bereich auf etwa 700.000 € für Brücken, Bachmauern und Wehre. Im privaten Bereich liegen die Schäden bei ca. 185.000 €.
Ich möchte mich für das Schnelle handeln der Kameraden unserer FFw's, allen freiwilligen Helfern aus der Einwohnerschaft und unseren Beschäftigten der Gemeinde, den Firmen OSTEG Zittau, Neitsch Cunewalde, STL Bau Löbau und Renner Ebersdorf recht herzlich bedanken. Ein Dank geht auch an den Fachdienst für Arbeit und Beschäftigung. Es war sofort möglich die Teilnehmer der unterschiedlichen Projekte bei der Beseitigung der Hochwasserschäden einzusetzen!
Somit war es kurzfristig möglich die schlimmsten Gefährdungen zu beheben beziehungsweise Notsicherungen durchzuführen.
Für eingetretene Schäden im Privatbereich z.B. Uferbefestigungen erfolgte eine Schadensaufnahme und Meldung an das Landratsamt auf Basis des derzeitigen Kenntnisstandes. Dies gilt auch für den Wohnbereich.
Für alle Fragen in diesem Zusammenhang steht Ihnen die Gemeindeverwaltung als erster Ansprechpartner zur Verfügung und wird bei Klarheit zur möglichen Unterstützung die betroffenen Eigentümer entsprechend kontaktieren.
Durch das Hochwasser ist es am Samstag unseres Cunnersdorfer Schissn's zu einem totalen Einnahmeausfall bei den Händlern, den Schaustellern sowie nur geringfügigen Umsätzen im gastronomischen Bereich gekommen. Glücklicherweise war es am Sonntag und Montag möglich die Veranstaltung fortzusetzen. Einige Bürgerinnen und Bürger unsere Gemeinde fanden diese Entscheidung, wie über die Sächsische Zeitung dargelegt, nicht in Ordnung. Das Fest komplett abzusagen bzw. den Montag ohne Feuerwerk ausklingen zu lassen wäre bei den meisten Beteiligten und Gästen in Anbetracht der Situation in Niedercunnersdorf auf sehr wenig Verständnis gestoßen. Weitere finanzielle Schäden bei den genannten Beteiligten eine Folge davon! Auch hätte sich die Teilnahmesituation für die kommenden Jahre zusätzlich verschärft. Das Feuerwerk war als Leistung bestellt und bei der Wettersituation am Montag lag kein Grund für einen Vertragsrücktritt vor. Dies bedeutet, eine Bezahlung auch ohne Leistungserbringung wäre erfolgt. Ich denke, dass es eine richtige Entscheidung war, dass Cunnersdorfer Schissn in der erfolgten Form zu beenden. Ich bitte daher die kritischen Stimmen um ihr Verständnis und bin mir bewusst, dass es in solchen Situationen nicht leicht ist allen Ansichten gerecht zu werden. Aufrichtig bedanken möchte ich mich bei allen, die trotz der Einschränkungen dazu beigetragen haben, dass wir unseren Gästen wieder ein abwechslungsreiches Programm bieten konnten.
Ein sehr positives Resümee können wir vom 20. Sensenfest ziehen. Der Festumzug selbst war natürlich der große Höhepunkt und wurde wunderschön ausgestaltet. Bei sonnigem Wetter kamen viele Besucher aus nah und fern. Über 20 Mäherinnen und Mäher nahmen am Wettbewerb teil und für die Jury war es nicht leicht die Besten zu ermitteln. Meinerseits möchte ich allen Organisatoren, den Teilnehmern am Mähwettbewerb und natürlich den vielen Beteiligten am Festumzug für Ihr Engagement recht herzlich danken. Der Festumzug ist für alle Interessierten auch auf unserer Homepage nochmals anzusehen.
Fast planmäßig konnte unsere Straßenbaumaßnahme „ Am Klunsen" fertig gestellt werden. Die Firma OSTEG, selbst stark vom Hochwasser betroffen, gewährleistete einen reibungslosen Abschluss am 18. August. An diesem Tag informierten sich auch die Mitarbeiter der ländlichen Entwicklung über die Qualität der erbrachten Leistungen. Ich möchte der Firma OSTEG auch im Namen der Anwohner für die sehr gute Zusammenarbeit bei der Ausführung der Bautätigkeiten an dieser Stelle danken. Ein besonderer Dank geht meinerseits an Herrn Geschäftsführer Scholze. Trotz der genannten Probleme hat er eine Fertigstellung ohne größere Verzögerungen ermöglicht!
Nicht planmäßig ist es möglich die Bauarbeiten beim Ersatzneubau der Brücke über den Krummbach aufzunehmen. Das Hochwasser verursachte eine Sicherungsmaßnahme am Mühlweg bezüglich einer eingestürzten Bachmauer! Der Bereich dient mit als Verkehrsumleitung. Auch hier gibt es unkomplizierte Unterstützung durch den Auftragnehmer die Firma STL Bau GmbH Löbau. Ich hoffe jedoch, werte Einwohner, dass bei Erscheinen des Amtsblattes die Bautätigkeiten begonnen haben.
Mit dem 1.September findet wieder planmäßig die Überprüfung der Besetzung unserer bewilligten MAE Maßnahme mit 12 Teilnehmern gemeinsam mit der Fallmanagerin des Fachdienstes für Arbeit und Beschäftigung statt. Auch im Namen der Einrichtungen unseres Ortes möchte ich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der MAE für die unterstützenden Tätigkeiten recht herzlich Danke sagen. Vieles wäre ohne diese Hilfe in unserer Gemeinde so nicht möglich.
Seit dem 16. August ist die Ortsverbindungsstraße zwischen Niedercunnersdorf und Ottenhain offiziell wieder für den Verkehr freigegeben. Beachten Sie bitte die unterschiedlichen Ausbaubreiten zwischen dem Altbestand und der veränderten Strecke im Bereich der neuen Brücke! In Anbetracht der nunmehr kompletten Instandsetzung, sollte dies jedoch kein ernsthaftes Problem darstellen. Eine generelle Verbreiterung der verbliebenen Straße war auf Grund der Kostenübernahme nicht möglich. Der angesprochene Abschnitt ist in der Hoheit der Stadt Löbau.
Ihr Bürgermeister
Frank Hübler
Am 7. und 8. August wurde unsere Region von einem der schwersten Hochwasser der vergangenen Jahrzehnte heimgesucht.
Vor allem der Süden und Osten unseres Landkreises ist besonders betroffen. Schlimmste Verwüstungen sind weiterhin in den angrenzenden Gebieten Polens und der Tschechischen Republik zu verzeichnen.
Auch in unserer Gemeinde sind teilweise größere Schäden entlang der Bachläufe eingetreten.
Die betroffenen Bereiche wurden unverzüglich aufgenommen und an das LRA mehrmals aktuell weitergeleitet. Natürlich konnte dies noch nicht abschließend sein!! Die geschätzten Schadenssummen belaufen sich nach einer gemeinsamen Begehung mit der unteren Wasserbehörde im kommunalen Bereich auf etwa 700.000 € für Brücken, Bachmauern und Wehre. Im privaten Bereich liegen die Schäden bei ca. 185.000 €.
Ich möchte mich für das Schnelle handeln der Kameraden unserer FFw's, allen freiwilligen Helfern aus der Einwohnerschaft und unseren Beschäftigten der Gemeinde, den Firmen OSTEG Zittau, Neitsch Cunewalde, STL Bau Löbau und Renner Ebersdorf recht herzlich bedanken. Ein Dank geht auch an den Fachdienst für Arbeit und Beschäftigung. Es war sofort möglich die Teilnehmer der unterschiedlichen Projekte bei der Beseitigung der Hochwasserschäden einzusetzen!
Somit war es kurzfristig möglich die schlimmsten Gefährdungen zu beheben beziehungsweise Notsicherungen durchzuführen.
Für eingetretene Schäden im Privatbereich z.B. Uferbefestigungen erfolgte eine Schadensaufnahme und Meldung an das Landratsamt auf Basis des derzeitigen Kenntnisstandes. Dies gilt auch für den Wohnbereich.
Für alle Fragen in diesem Zusammenhang steht Ihnen die Gemeindeverwaltung als erster Ansprechpartner zur Verfügung und wird bei Klarheit zur möglichen Unterstützung die betroffenen Eigentümer entsprechend kontaktieren.
Durch das Hochwasser ist es am Samstag unseres Cunnersdorfer Schissn's zu einem totalen Einnahmeausfall bei den Händlern, den Schaustellern sowie nur geringfügigen Umsätzen im gastronomischen Bereich gekommen. Glücklicherweise war es am Sonntag und Montag möglich die Veranstaltung fortzusetzen. Einige Bürgerinnen und Bürger unsere Gemeinde fanden diese Entscheidung, wie über die Sächsische Zeitung dargelegt, nicht in Ordnung. Das Fest komplett abzusagen bzw. den Montag ohne Feuerwerk ausklingen zu lassen wäre bei den meisten Beteiligten und Gästen in Anbetracht der Situation in Niedercunnersdorf auf sehr wenig Verständnis gestoßen. Weitere finanzielle Schäden bei den genannten Beteiligten eine Folge davon! Auch hätte sich die Teilnahmesituation für die kommenden Jahre zusätzlich verschärft. Das Feuerwerk war als Leistung bestellt und bei der Wettersituation am Montag lag kein Grund für einen Vertragsrücktritt vor. Dies bedeutet, eine Bezahlung auch ohne Leistungserbringung wäre erfolgt. Ich denke, dass es eine richtige Entscheidung war, dass Cunnersdorfer Schissn in der erfolgten Form zu beenden. Ich bitte daher die kritischen Stimmen um ihr Verständnis und bin mir bewusst, dass es in solchen Situationen nicht leicht ist allen Ansichten gerecht zu werden. Aufrichtig bedanken möchte ich mich bei allen, die trotz der Einschränkungen dazu beigetragen haben, dass wir unseren Gästen wieder ein abwechslungsreiches Programm bieten konnten.
Ein sehr positives Resümee können wir vom 20. Sensenfest ziehen. Der Festumzug selbst war natürlich der große Höhepunkt und wurde wunderschön ausgestaltet. Bei sonnigem Wetter kamen viele Besucher aus nah und fern. Über 20 Mäherinnen und Mäher nahmen am Wettbewerb teil und für die Jury war es nicht leicht die Besten zu ermitteln. Meinerseits möchte ich allen Organisatoren, den Teilnehmern am Mähwettbewerb und natürlich den vielen Beteiligten am Festumzug für Ihr Engagement recht herzlich danken. Der Festumzug ist für alle Interessierten auch auf unserer Homepage nochmals anzusehen.
Fast planmäßig konnte unsere Straßenbaumaßnahme „ Am Klunsen" fertig gestellt werden. Die Firma OSTEG, selbst stark vom Hochwasser betroffen, gewährleistete einen reibungslosen Abschluss am 18. August. An diesem Tag informierten sich auch die Mitarbeiter der ländlichen Entwicklung über die Qualität der erbrachten Leistungen. Ich möchte der Firma OSTEG auch im Namen der Anwohner für die sehr gute Zusammenarbeit bei der Ausführung der Bautätigkeiten an dieser Stelle danken. Ein besonderer Dank geht meinerseits an Herrn Geschäftsführer Scholze. Trotz der genannten Probleme hat er eine Fertigstellung ohne größere Verzögerungen ermöglicht!
Nicht planmäßig ist es möglich die Bauarbeiten beim Ersatzneubau der Brücke über den Krummbach aufzunehmen. Das Hochwasser verursachte eine Sicherungsmaßnahme am Mühlweg bezüglich einer eingestürzten Bachmauer! Der Bereich dient mit als Verkehrsumleitung. Auch hier gibt es unkomplizierte Unterstützung durch den Auftragnehmer die Firma STL Bau GmbH Löbau. Ich hoffe jedoch, werte Einwohner, dass bei Erscheinen des Amtsblattes die Bautätigkeiten begonnen haben.
Mit dem 1.September findet wieder planmäßig die Überprüfung der Besetzung unserer bewilligten MAE Maßnahme mit 12 Teilnehmern gemeinsam mit der Fallmanagerin des Fachdienstes für Arbeit und Beschäftigung statt. Auch im Namen der Einrichtungen unseres Ortes möchte ich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der MAE für die unterstützenden Tätigkeiten recht herzlich Danke sagen. Vieles wäre ohne diese Hilfe in unserer Gemeinde so nicht möglich.
Seit dem 16. August ist die Ortsverbindungsstraße zwischen Niedercunnersdorf und Ottenhain offiziell wieder für den Verkehr freigegeben. Beachten Sie bitte die unterschiedlichen Ausbaubreiten zwischen dem Altbestand und der veränderten Strecke im Bereich der neuen Brücke! In Anbetracht der nunmehr kompletten Instandsetzung, sollte dies jedoch kein ernsthaftes Problem darstellen. Eine generelle Verbreiterung der verbliebenen Straße war auf Grund der Kostenübernahme nicht möglich. Der angesprochene Abschnitt ist in der Hoheit der Stadt Löbau.
Ihr Bürgermeister
Frank Hübler